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Dr. med. Christoph Penatzer
Facharzt für Neurologie
Facharzt für Nervenheilkunde

Lohstr. 8   -   45711 Datteln
Tel:  02363-54896

dr.penatzer@t-online.de
Dopplersonographie

Extracanielle CW-Dopplersonograhie:
Eine stiftförmige Sonde dient gleichzeitig als Ultraschallsender und -empfänger. Um eine bessere Schallübertragung ins Gewebe zu erreichen, wird ein Gel auf die Haut aufgetragen. Die Sonde wird zunächst am Hals aufgesetzt und der Gefäßverlauf der verschiedenen Halsarterien durch langsames Verschieben der Sonde verfolgt. Die dem Blutfluss entsprechende Änderung der Ultraschall-Frequenz wird auf einem Bildschirm dargestellt und gleichzeitig in ein hörbares, pulsierendes Rauschen umgewandelt. Beides wird vom Untersuchenden im Hinblick auf krankhafte Veränderungen beurteilt

Transcranielle Dopplersonographie:
Hier dient die Schallsonde abwechselnd als Sender und Empfänger ("gepulster Doppler"). Die Zeitmessung zwischen Absenden und Rückkehr der Schallimpulse ermöglicht eine Rückrechnung auf die Entfernung schallreflektierter Objekte. Man kann so die Messung des Blutstroms auf eine bestimmte Tiefe eingrenzen. Die Sonde wird an der Schläfe aufgesetzt.


Nervenleitgeschwindigkeit (NLG):


Ein Nerv wir durch elektrische Impulse gereizt und die Geschwindigkeit, mit der die Reizantwort weitergeleitet wird, durch Elektroden, die auf die Haut geklebt sind, gemessen. Eine Nervenschädigung kann an einer verlangsamten Leitungsgeschwindigkeit oder dam völligen Fehlen einer Reizantwort erkannt werden. Die Untersuchung ist lediglich mit einer schmerzhaften Hautreizung verbunden


Elektromyographie (EMG)

Über eine dünne Nadel, die in den Muskel eingestochen wird, kann die elektrische Aktivität diese Muskels registriert und eine Störung, wie sie bei Nerven- und Muskelerkrankungen auftritt, sehr genau festgestellt werden. Der Stich der Nadel ist im Vergleich mit etwa einer Blutabnahme etwas schmerzhaft. Bei Blutungsneigung ist diese Untersuchung nicht möglich.


Elektroenzephalographie (EEG)

Über Elektroden die auf die Kopfhaut aufgesetzt werden wird die elektrische Aktivität des Gehirns fortlaufen aufgezeichnet. Sie wird unter Ruhebedingengen sowie nach verschiedenen äußeren Reizen (Augen öffnen, Ansprechen, verstärkte Atmung) beurteilt. So können krankhafte Veränderungen etwa bei Stoffwechsel-Erkrankungen, Hirnabbau-Erkrankungen, Infektionen, Durchblutungsstörungen oder nach Schädel- oder Hirnverletzungen festgestellt werden.


Evozierte Potenziale

Durch optische, akustische, elektrische oder magnetische Reize werden an den entsprechenden Nervenbahnen oder den zugehörigen Muskeln Reizantworten ausgelöst. Diese werden über die Nervenbahnen an den Armen und Beinen, dem Rückenmark, dem Gehirn oder über zugehörige Muskeln abgeleitet und aufgezeichnet. Hierbei können Störungen der Nervenbahnen, wie sie zum Beispiel bei Entzündungen, Durchblutungsstörungen oder Nervenquetschungen vorkommen, festgestellt werden. Die Untersuchungen sind ungefährlich (jedoch mit Einschränkungen bei Patienten mit Herzschrittmachern und implantierten, elektrische Geräten) und bis auf die elektrische Hautreizung auch schmerzlos.


Testverfahren

Mit Hilfe einer Reihe standardisierter Fragen kann untersucht werden, ob Hinweise für bestimmte psychische Erkrankungen oder für ein neuro-degeneratives Syndrom wie etwa den M. Alzheimer bestehen. Die Fragen und kleinen Aufgaben werden dem Patienten gestellt, die Ergebnisse werden protokolliert; anschließend erfolgt sofort die Auswertung und Erklärung des Ergebnisses.